Schöne Haut beginnt bei der Reinigung

Was viele unterschätzen: eine gründliche, aber gleichzeitig milde und hautfreundliche Reinigung setzt die Basis jeder Skincare Routine. Schöne Haut beginnt daher unbedingt mit dem richtigen Cleansing. Fresh & healthy skin gefällig? Dann hier weiterlesen!

Was die falsche Reinigung mit unserer Haut macht

Bisschen Wasser und Seife, mehr braucht es nicht um die Haut zu reinigen? Auch wenn sich das hartnäckig hält: please don’t do it. Unsere Skincare-Expertin Dr. Sarah Schunter erklärt das Ganze so: „Gerade Seife mit ihrem alles andere als hautfreundlichen pH-Wert und den harschen Tensiden (Reinigungsstoffen) kann unserer Haut ziemlich zusetzen. Aber auch viele andere Reinigungsprodukte sind zwar sehr effektiv, stören dabei aber den Säureschutzmantel und/oder unsere Hautbarriere.“ Am eindrücklichsten zeigt sich das übrigens daran, wenn die Haut nach der Reinigung spannt und wir instant zu Serum und Gesichtscreme greifen wollen.

Challenge accepted – unser Face Cleanser

Was also braucht es, um zum einen Schmutz, Make up, wasserfeste Mascara oder Sonnenschutz gründlich zu entfernen, gleichzeitig die Haut aber nicht zu stressen? Dieses scheinbare Paradox war Antrieb für die Entwicklung unseres Face Cleansers: gründlich soll er sein, aber nicht zu aggressiv. Außerdem soll sich die Haut nach der Reinigung weich und hydriert anfühlen. Nicht zuletzt bitte mit leichter Anwendung. Ach, und das gewisse Extra – wie beispielsweise ein leichter Peelingeffekt – wäre auch nicht verkehrt. Danke! Manch eine würde jetzt behaupten: ganz schön viel vorgenommen. Wir sagen: challenge accepted – und auch erfolgreich erfüllt, denn unser Face Cleanser liefert das full package!

Die Basis einer guten Hautreinigung

Was sollten wir zum Thema Hautreinigung wissen? Auch hier haben wir uns die Antwort bei Dr. Sarah Schunter geholt: „Bei der Hautreinigung ist es nicht nur wichtig, was im Produkt enthalten ist, sondern vielmehr was nicht enthalten ist. Gerade was die Reinigungsstoffe betrifft, sollten wir hautreizende Waschsubstanzen vom Platz nehmen. Diese Waschsubstanzen werden unter dem Begriff „Tenside“ zusammengefasst. Übrigens gibt es davon grundsätzlich viele verschiedene Ausführungen, gemeinsamer Nenner ist jedoch immer ihr chemisches Wirkprinzip: Tenside sind waschaktiv und sorgen dafür, dass sich Schmutz, Fett und Wasser miteinander lösen und dann leicht abwaschen lassen. Keine Sorge, hier endet der Ausflug in den Chemieunterricht auch schon wieder.“ Dr. Sarah Schunter ergänzt: „Problematisch wird die Hautreinigung immer dann, wenn die eingesetzten Tenside ihrem Job zu intensiv nachgehen. Nicht umsonst gilt: die Reinigung ist der Schritt innerhalb einer Pflegeroutine, der für die Haut das höchste Irritationspotenzial birgt. Damit es aber nicht so weit kommen muss, bilden milde Tenside das Kernstück jeder effektiven und gleichzeitig hautschonenden Reinigung. Sie reinigen gründlich, respektieren aber das Gleichgewicht der Haut.“

Wenn Reinigung auch Pflege sein kann: so geht’s!

Genug der Theorie, wie funktioniert der Face Cleanser denn nun in der Praxis? Der zunächst feste Gesichtsreiniger in Stickform verbindet sich beim Auftragen auf das angefeuchtete Gesicht mit Wasser. Durch das Einmassieren des Cleansers lösen sich Schmutz, Make up, wasserfeste Mascara oder Sonnenschutz. Gleichzeitig regen wir die Mikrozirkulation unserer Haut an. Anschließend alles mit lauwarmem Wasser abspülen und staunen: rosige und gut hydrierte Haut, die jetzt bereit ist für die nachfolgende Pflegeroutine.

Woran erkennt man eine milde Reinigung?

In unserem Face Cleanser setzen wir für eine gründliche und gleichzeitig schonende Hautreinigung auf eine Kombination milder Tenside und pflanzlicher Öle. Das sorgt dafür, dass so viel wie nötig und so wenig wie möglich gereinigt wird. Für die Haut bedeutet das eine maximal effektive Reinigung, bei minimaler Hautreizung. Die milden Tenside im Face Cleanser hören übrigens auf folgende – zugegeben, nicht gerade leicht zu merkende – Namen:

- Sodium Cocoyl Isethionate

- Sodium Lauroyl Methyl Isethionate

- Sodium Methyl Cocoyl Taurate

- Cocamidopropyl Betaine

Bei den Ölen kommt eine Kombination aus Carnauba-Wachs und Sesamöl zum Einsatz, die rückfettend wirkt und die Haut geschmeidig macht.

Welche Tenside sind Rausschmeißer bei der Hautpflege?

Wer unseren Face Cleanser nutzt, muss sich um reizende Tenside eigentlich keine Gedanken mehr machen. „Dennoch kann es natürlich sinnvoll sein, die potenziellen Störenfriede im Zweifelsfall auch selbst zu erkennen.“, so Dr. Sarah Schunter. Gerade in Duschgels und Shampoos werden häufig folgende reizenden Tenside genutzt:

- Sodium laureth sulfate

- Sodium lauryl sulfate

- Ammonium laureth sulfate

- Ammonium lauryl sulfate

Doch Sarah betont: „Diese Tenside müssen nicht per se problematisch sein. Aber gerade bei häufigem Duschen oder trockener, sensibler oder gereizter Haut lohnt es sich genauer hinzuschauen.“

Schöne Haut, Slow-Aging und Co.: Game Changer Reinigung

Seren, Booster und Moisturizer – wir alle geben für diese Produkte regelmäßig viel Geld aus. Es wird fleißig eingeklopft und gecremt, schließlich wollten wir unsere Haut gesund und frisch halten. Doch vielleicht ist dieses Gedankenkonstrukt nach dem Lesen dieses Beitrages auch ein wenig ins Wanken geraten. Versteht uns nicht falsch, auch weiterhin sind die passenden Pflegeprodukte wichtiger Teil jeder Skincare Routine. Doch wer bislang der Reinigung eher weniger Beachtung geschenkt hat, wird hier vielleicht einen kleinen Game Changer für sich entdecken. Die Rechnung ist ganz einfach, eine milde Reinigung schont die Haut und respektiert ihr sensibles Gleichgewicht. Die Basics dafür liegen laut Dr. Sarah Schunter dabei vor allem auf diesen 3 Punkten:

- Gesunder Säureschutzmantel: Schützt die Haut vor dem Eindringen schädlicher Bakterien und reduziert damit die Entstehung von Unreinheiten.

- Wichtige Hautlipide verbleiben in der Haut: Eine Reinigung mit milden Tensiden, entfernt überschüssiges Fett (Talg), hauteigene Lipide werden aber nicht übermäßig aus der Haut gelöst. Dadurch bleibt die Haubarriere intakt.

- Intakte Hautbarriere: Die Haut erscheint weniger trocken und kann Wasser besser halten. Eine gut hydrierte Haut ist meist auch eine gesunde Haut.

Get that glow, denn: gut gereinigt, ist schon halb gepflegt!

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